Zertifizierung statt greenwashing

18/06/2018: Warum wir ein Zeichen für Nachhaltigkeit in Unternehmen brauchen – Gedanken zur Nachhaltigkeitszertifizierung CSE

Viele große Konzerne, die rücksichtslos handeln, stoßen auf immer mehr Widerstand. Der Unwillen der Verbraucher wird immer sichtbarer, wenn man den Boykott-Aufrufen und Aufklärungs-Posts in den sozialen Medien folgt. Dabei werden gleichzeitig die Marketingblasen einiger Unternehmen immer absurder. Unternehmensverantwortung wird mit sattem grün und  sympathischen Promis zu einem Wettlauf um die Gunst der Konsumenten.

Marketing ist das Spiel mit Illusionen und wer sich viel Illusion leisten kann, der verzaubert den potentiellen Käufer. Tatsächlich kann kein Verbraucher genau wissen, was sich hinter der Fassade eines Unternehmens versteckt. Nachhaltigkeitsberichte gehören zum guten Ton. Aber Hand aufs Herz, welcher Verbraucher ließt einen Nachhaltigkeitsbericht? Es scheint, als würde die reine Existenz eines Nachhaltigkeitsberichtes schon belegen, dass das Unternehmen nachhaltig ist. Das ist als ob ein Mensch sagt: „Ich habe einen IQ Test gemacht, hier schau, ich bin ein guter Mensch.“

Die Zeit ist reif für sogenannte Unternehmenszertifizierungen. Das heißt, das gesamte Unternehmen wir von einer unabhängigen dritten Instanz auf seine Aktivitäten geprüft. Hier kommt die Nachhaltigkeitszertifizierung CSE ins Spiel. Es handelt sich hierbei um eine Zertifizierung für Nachhaltigkeit. Diese setzt Mindestanforderungen an die Aktivitäten des Unternehmens (soziale, ökologische und wirtschaftliche Aktivitäten). Die Mindestanforderungen sind ethische und ökologische Grundsätze, die machbar und eigentlich für jedes nachhaltige Unternehmen selbstverständlich sein sollten.

Wenn ein Unternehmen diese Anforderungen erfüllt, dann erhält es ein Prüfsiegel, das es auf Produkte anbringen kann. So kann der Verbraucher wirklich sehen, ob das Unternehmen höchsten Ansprüchen im Bezug auf Ethik und Nachhaltigkeit genügt. Bevor Millionen von Euros für Greenwashing ausgegeben werden, könnten sie doch in die Umsetzung echter Nachhaltigkeit fließen, oder nicht?

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Standardgeber für den CSE. Die Prüfung der Unternehmen erfolgt durch eine auditierte Zertifizierungsstelle (also ein dritte, unabhängige Stelle). Wenn CSE also auf dem Produkt steht, dann ist echte Nachhaltigkeit drin. Kein Greenwashing – garantiert durch das CSE-Siegel.

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