CSE im Handelsblatt Standard für Nachhaltigkeit

09/07/2020: Naturkosmetikstudie besagt: „Der Wunsch nach Nachhaltigkeit wird bleiben – das ist kein kurzzeitiger Trend.“

So der Experte Stephan Telschow über die Kosmetikindustrie in einem Interview mit dem Handelsblatt. Laut einer Studie, die bald veröffentlicht vom wird, hält nur jeder fünfte Verbraucher*in die Kosmetikindustrie für nachhaltig. Es gebe hier noch viel Handlungsbedarf, sagen 74 Prozent tausender Befragten.

Während große Konsumgüterkonzerne erst dabei sind diese Themen zu implementieren, haben andere Unternehmen schon die Nase vorne. Ganz vorne mit dabei sind unsere CSE-Pioniere aus dem Naturkosmetikbereich (Annemarie Börlind, SODASAN, Sonett, Farfalla, SAFEAS). Mit dem CSE-Standard weisen sie nicht nur Nachhaltigkeit der Produkte nach, sondern auch ein konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell.

Kaum verwunderlich, die Verwirrung in Bezug auf Siegel ist bei den Kunden groß und es herrscht keine Einigkeit darüber, was eigentlich ein nachhaltiges Produkt ist. „Es wäre absolut sinnvoll, wenn sich die Branche auf einen entsprechenden Industriestandard einigen würde“, sagt Telschow, Managing Director der Gesellschaft für innovative Marktforschung.

Auch wenn viele konventionelle Unternehmen die Messlatte des CSE-Standards für Nachhaltigkeit nicht erreichen können (so ist beispielsweise ausgeschlossen, dass Unternehmen, die das Naturkosmetiksegment nur als Nische bedienen, den Standard einhalten können), ist abzusehen, dass Verbraucher*innen zunehmend ein eindeutiges und glaubwürdiges Siegel für Nachhaltigkeit einfordern werden.

Dies ist langfristig nicht nur der Trend im Naturkosmetikbereich, sondern eine gesellschaftliche Bewegung. Mit dem CSE-Standard steht die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik für ein anspruchsvolles und glaubwürdiges, weil zertifiziertes, Nachhaltigkeitsversprechen.

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