Verbraucher und Siegel

08/03/2019: Unser Fazit zur Utopia-Studie – Bekanntheit und Vertrauen in Siegel

Das Verbrauchermagazin Utopia hat jüngst eine Studie zu Siegeln veröffentlicht. Grund genug für die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik sich die Ergebnisse genauer anzuschauen und ein paar Schlüsse zu ziehen.

Konsumenten werden kritischer

Das Beste gleich zu Anfang: „Bio allein reicht nicht mehr aus“ – so das Fazit der Studie. Dies bedeutet, dass bewusste Konsumenten genauer hinschauen und sich weitere Kriterien wünschen. Hier wird unser Siegel für Nachhaltigkeit „CSE“ in Zukunft hoffentlich auf viele offene Augen stoßen: CSE kennzeichnet Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und ihr Kerngeschäft mit ökologischen Erzeugnissen machen. Auf einen Blick sind ökologische, soziale und wirtschafts-ethische Aspekte gleichermaßen abgedeckt. Durch strengste Mindestanforderungen im Standard erhält der Verbraucher bei CSE-Produkten richtig nachhaltige Produkte.

Viele Siegel sind verwirrend genug, aber was verbirgt sich dahinter?

Viele Verbraucher sind durch die Labelflut überfordert, weil sie nicht genau wissen, was oder wer sich hinter den Labeln steht. Obwohl viele angeben sich zu informieren, beweisen google-Suchanfragen das Gegenteil. Dabei ist dem Verbraucher und der Verbraucherin auch besonders wichtig, wer sich hinter dem Siegel verbirgt, wer also der Standardgeber ist. Dabei wissen viele Verbrauchen nicht, dass es einen erheblichen Unterschied zwischen echten Siegeln (welche durch Dritte geprüft werden) und Markensiegeln (die durch die Hersteller selbst entwickelt werden) gibt. Am wichtigsten ist den Verbrauchern, dass ihm/ihr die Kriterien bekannt sind. Die GfaW kommt diesem Wunsch nach: Die kompletten Standards sind auf unserer Website einsehbar. Zudem erklären wir die wichtigsten Kriterien verbraucherfreundlich auf den einzelnen Seiten.

Siegel – aussagekräftige Namen und Symbole schaffen Vertrauen

Erfreulich für die GfaW: Utopia hat herausgefunden, dass Namen von Siegeln, die selbsterklärend sind höheres Vertrauen genießen. Mit unseren Markennamen und Logos liegen wir hier genau richtig.
Der Standard für Nachhaltigkeit CSE (Sustainability Economics and Management) zeigt im Logo den Schriftzug „geprüft nachhaltiges Unternehmen“. NCP (Nature Care Product) sagt direkt etwas über die Produktqualität aus. Und auch NCS (Natural Cosmetics Standard) hilft bei der Einschätzung der Produkteigenschaften. Die GfaW unterstützt Verbraucher zudem bei der Entscheidungsfindung indem es NCP und NCP mit der Zusatzkennzeichnung „vegan“ gibt.
Wir werden uns als Standardgeber mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und ethisches Wirtschaften weiterhin dafür einsetzen, dass nachhaltige Produkte für den Verbraucher erkennbar werden. Dazu muss der Verbraucher zunehmend verstehen lernen, dass nachhaltige Produkte und Dienstleistungen nur aus den Händen eines nachhaltigen Unternehmens stammen können.

Die Studie von Utopia steht hier zum Download zur Verfügung.

GfaW nach CSE Zertifiziert WP

26/02/2019: PRESSEMELDUNG Den eigenen Standard erfüllt: Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik lässt sich auf Nachhaltigkeit prüfen

Bestanden! – Mit Erfolg hat sich die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik (GfaW) den anspruchsvollen Kriterien ihres eigenen Nachhaltigkeits-Standards CSE gestellt. Nach der Zertifizierung durch die unabhängige Kontrollstelle Eco-Control fügt sich die Standardgeberin somit in die Reihe der weltweit nachhaltigsten Unternehmen ein.

„Wir praktizieren mit unserer Kernkompetenz im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens natürlich schon lange und konsequent die Erfordernisse des CSE-Standards. Dennoch ist es auch für uns eine besondere Herausforderung, von dritter Stelle daraufhin geprüft zu werden“, erklärt Geschäftsführerin Sophie von Lilienfeld-Toal. „Mit CSE haben wir ein hervorragendes Werkzeug zum Messen von Nachhaltigkeit in allen Dimensionen entwickelt. Nun haben wir es in der Praxis selbst getestet und sind sehr zufrieden“.

Bei den Vorbereitungen sei der GfaW der selbst erarbeitete Leitfaden eine große Unterstützung gewesen und habe sich als Instrument für interessierte Unternehmen bewährt. Die weitere Digitalisierung in diesem Bereich stehe zur weiteren Vereinfachung des Prozesses bevor. „In eine möglichst einfache, praktikable Umsetzung der Zertifizierung werden wir auch künftig unser Know-How und unsere Energie stecken“.

CSE gilt weltweit als Label von höchstem Niveau und vereint die Pioniere nachhaltigen Wirtschaftens unter einem Siegel. Der Standard steht mittlerweile für alle Branchen zur Verfügung, die GfaW ist der dritte Dienstleister unter den zertifizierten Unternehmen.

Nachhaltigkeit auf der Biofach 2

20/02/2019: GfaW auf der BIOFACH 2019

Was gibt es Neues im Bereich ökologischer Landwirtschaft, Ernährung und natürlich auch Kosmetik? Als Standardgeber sind wir nicht nur wissbegierig, wir möchte auch Impulse setzen und Weichen stellen für den Ausbau einer zukunftsfähigen Wirtschaft.

Alljährlich repräsentiert die GfaW mit einem eigenen Stand nicht nur die strengste Nachhaltigkeitszertifizierung CSE (Certified Sustainable Economics), sondern auch die bekannten Produktstandards NCS (Natural Cosmetics Standard) und NCP (Nature Care Product Standard) auf der Weltleitmesse.

CSE ist derzeit der strengste Ansatz für zertifizierte Nachhaltigkeit

Zusätzlich zu informativen Gesprächen mit Geschäftskunden und Verbänden wurden wir gebeten, den CSE Standard dem Fachpublikum vorzustellen. Im Rahmen der Veranstaltung „Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, wie finde ich mich im Methoden-Dschungel zurecht?“ wurde CSE neben anderen Methoden der Unternehmensbewertungen und deren Außenwirkung im Sinne der Kundenkommunikation präsentiert.

Die Biobranche befasst sich zunehmend mit dem Gedanken, nicht nur ihre Produkte auf Bioqualität zu prüfen, sondern auch Nachhaltigkeit systematisch zu erfassen und zu bewerten. Wir begrüßen sowohl das große Interesse an diesem Thema als auch die verschiedenen Ansätze, die sich in letzter Zeit durchgesetzt haben. Mit einem jährlichen Audit durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle sowie hohen Mindestkriterien (wie z.B. Anforderungen an das Geschäftsmodell, das Sortiment, die Löhne oder den Ressourceneinsatz) ist CSE derzeit der strengste Ansatz. Als Auszeichnung dürfen nur jene Unternehmen das Siegel tragen, die die hohen Anforderungen erfüllen, z.B. Sonett, Aries oder  RMPSL .

Wie auch im Vorjahr waren wichtige Themen die GVO-Problematik sowie die Möglichkeiten und Grenzen von Verpackungslösungen. Es war eine Freude zu sehen, dass sich sowohl alte als auch junge Unternehmen mit Verpackungen auseinandersetzen und es in der Biobranche zunehmend normal ist, einen Ansatz zur Vermeidung, Wiederverwendung oder Nutzung abbaubarer Alternativen zu wählen.

Nachhaltigkeit erkennen - aber wie?

10/02/2019: Nachhaltigkeit erkennen – aber wie? Einladung zu ersten Nachhaltigkeits-Symposium in Gelnhausen

Die kostenfreie Veranstaltung von UnternehmensGrün und der GfaW bietet neue Einblicke in die Welt des nachhaltigen Konsums

Wer kennt diese Überforderung nicht: Der Einkauf soll möglichst umweltschonend sein, doch was sollte ich dabei beachten? Kann ich denn überhaupt alles beachten? Welche Kriterien sind wichtig und gibt es Prioritäten?
Was unterscheidet echte Nachhaltigkeit von Scheinlösungen und eventuellen Marketingstrategien?

Auf dem ersten Gelnhäuser Nachhaltigkeits-Symposium widmen sich vier Experten diesen spannenden Fragen. Die Aktivistin und Ecoropa Präsidentin Christine v. Weizsäcker startet mit ihrem Vortrag: „Nachhaltigkeit beeinflusst unser Leben“. Anschließend referiert Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, zum Thema „Wahre Preise für faire Märkte“. Sophie von Lilienfeld-Toal, Geschäftsführerin der GfaW, widmet sich dem Thema „Sinn und Unsinn von Siegeln – wie blick ich da noch durch?“ Die Vortragsrunde wird von Prof. Thomas Köbberling mit dem Vortrag „Ernährung und Verpackung: Die Wende beginnt vor Ort“, abgeschlossen.

Das erste Gelnhäuser Nachhaltigkeits-Symposium informiert über Hintergründe eines am Gemeinwohl ausgerichteten Wirtschaftens und gibt praktische Hilfen für eine klare Orientierung zwischen Scheinlösungen und echtem Einsatz zum Schutz von Mensch und Erde.

Datum: 09.03.2019 | 09:00-13:00 Uhr
Ort: Stadthalle Gelnhausen – Philipp-Reis-Strasse 11, 63571 Gelnhausen

Anmeldung und Programm

Biofach 2019 GfaW stellt ihre Definition von Nachhaltigkeit vor (CSE)

28/01/2019: CSE-Ansatz zur Bewertung und Kommunikation unternehmerischer Nachhaltigkeit auf der Biofach vor

Unternehmerische Nachhaltigkeit braucht eine allgemeingültige Definition

Dies ist seit jeher Ansatz des CSE Certified Sustainable Economics Standards, der weltweit strengsten Zertifizierung für Nachhaltigkeit. Wie bei einem Bio-Siegel, muss auch bei einem Nachhaltigkeits-Siegel geprüft nachgewiesen werden, dass Nachhaltigkeit im Produkt steckt. Herausfordernd ist hierbei, dass Nachhaltigkeit nicht nur auf physikalischer Ebene stattfindet. Somit muss in die Definition und damit auch in die Prüfung das gesamte Geschäftsmodell inklusive Management einbezogen werden. CSE bietet mit seinen Bestandteilen eine Definition an und kommt durch die Zertifizierung der zahlreichen Kriterien der Herausforderung nach.

Nachhaltig messen und bewerten – Kernfrage für Unternehmen aus der Biobranche

Die Biobranche stellt zunehmen fest, dass „bio“ allein nicht mehr ausreicht um den ehemaligen Vorsprung der Branche zu halten. Unternehmen, die Nachhaltigkeit nicht nur auf der Ebene ökologischer Erzeugnisse umsetzen, sind aufgerufen sich neu zu positionieren und den Vorsprung zu kommunizieren. Am Donnerstag stellt die GfaW auf der Biofach ihren CSE-Ansatz im Rahmen der Veranstaltung „Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, wie finde ich mich im Methoden-Dschungel zurecht?“ vor. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die sich mit Nachhaltigkeit befassen und diese messen und bewerten wollen. Es gibt hierzu eine Handvoll Methoden, die sich in ihrem Ansatz deutlich unterscheiden. Im Plenum erhalten die Besucher einen ersten Überblick über die verschiedenen Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung und Dokumentation (Zielsetzung, Geltungsbereich, Differenzierungsmerkmale). Im Foyer besteht dann die Möglichkeit, sich direkt mit den Vertretern der jeweiligen Ansätze auszutauschen und Näheres zu erfahren.

CSE – Nachhaltigkeit messen, prüfen und kommunizieren

Die Nachhaltigkeitszertifizierung CSE fordert das Einhalten hoher Mindeststandards. Diese müssen dann von einer dritten, unabhängigen Kontrollstelle geprüft werden. Mit der der Zertifizierung erwerben die geprüften Unternehmen die Berechtigung das CSE-Siegel zu nutzen und seine Produkte damit zu kennzeichnen. So kann der, durch den Labeldschungel geforderte Verbraucher, mit einem Blick auf das Produkte erkennen, dass alle Nachhaltigkeitsaspekte (Ökologie, Soziales und Ökonomisch) eingehalten wurden.

CSE umfasst somit sowohl das Vorhandensein eines konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftsmodells, die Prüfung durch eine Kontrollstelle sowie die Kommunikationsmöglichkeit einer überdurchschnittlichen Nachhaltigkeitsperformance.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 14.02.2019 von 10 bis 12 Uhr im Raum Seoul statt.

Die GfaW freut sich Sie auf der Biofach kennenzulernen. Außerhalb des Forums, finden Sie die GfaW in der Halle 7A, Stand 232.

NCP ökologische Spielsachen-12

18/12/18: PRESSEMELDUNG Ökologisches Spielzeug – mit NCP auf Nummer sicher

Den Kindern nur das beste: Das erste ökologisch zertifizierte Spielzeug ist auf dem Markt. Vorreiter ist „neogrün“, ein auf natürliche, schadstofffreie Produkte ausgerichtetes Start-up aus Sachsen-Anhalt, mit seinen Fingerfarben und Kneten. Das verwendete Qualitätssiegel „Nature Care Product“ (NCP) macht Herstellern umweltfreundlicher Produkte für die Kleinen eine klare, glaubwürdige Kennzeichnung möglich und unterstützt damit Eltern bei der Auswahl.

Der von der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik entwickelte Standard für ökologische Alltagsprodukte setzt damit nun auch im Bereich Spielwaren seine anspruchsvollen Maßstäbe: natürliche Inhaltsstoffe, umweltschonende Herstellung und Verpackung, unabhängige Prüfung sowie hohe Transparenz.

Die meisten Alltagsgegenstände werden heute noch in Niedriglohnländern produziert, wo die eingesetzten Substanzen eine unabsehbare Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Gerade bei Spielzeug, mit dem Kinder intensiv in Berührung kommen, muss ausgeschlossen sein, dass gefährliche Bestandteile in den Körper gelangen. Immer mehr Eltern sind daran interessiert, die Inhaltsstoffe der jeweiligen Produkte zu kennen.
Noch gibt es wenig gesetzliche Vorgaben oder Hinweise darauf, ob ein Spielzeug wirklich ungefährlich ist. Die EU-Spielzeugrichtlinie EN 71 verbietet zwar krebserregende Stoffe, steht aber auch in der Kritik: Sie reguliert zwar die zugelassenen Komponenten und deren Maximalanteile, garantiert allerdings nicht die vollständige Schadstofffreiheit eines Spielzeuges. So sind beispielweise auch Parabene, Azofarbstoffe und Petrochemikalien zugelassen.

NCP bietet eine deutlich über diese Festlegungen hinaus gehende Orientierung für Eltern und Familien. Nur Inhaltsstoffe aus natürlichen Quellen sind zugelassen, gesundheits- und umweltschädliche Verbindungen werden kategorisch ausgeschlossen – kein Mikroplastik, Silikon usw. im Produkt. Hinzu kommen weitere klare Maßgaben: Keine Tierversuche, keine Gentechnik und Verpackungen sind auf ein Minimum reduziert.

So schließt der umfassende Standard eine wichtige Regulierungslücke im Non-Food-Bereich und kennzeichnet ökologische Produkte, die möglichst natürlich hergestellt sind und die Umwelt minimal belasten. Mit ihrer jahrelangen Expertise bietet die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik Spielwaren-Herstellern an, sich beraten und ihre Produkte zertifizieren zu lassen – und ihre Erfahrungen in die Arbeitsgruppe „ökologische Rohstoffe“ einzubringen.

NATURE THANX

13/12/18: PRESSEMELDUNG Neues Qualitätssiegel für naturnahe Produkte zur Therapiebegleitung – NATURE THANX

Für möglichst umweltschonende Pflegeprodukte zur Therapiebegleitung gibt es jetzt ein klar definiertes Qualitätssiegel: NATURE THANX nennt die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik (GfaW) ihren neuen Standard, der im Bereich von Neurodermitissalben, Hornhautcremes & Co eine weitestgehend naturnahe Herstellung garantiert.

Dafür stehen, wie für die GfaW üblich, eindeutige und transparente Kriterien. Neben dem obligatorischen Verzicht auf Tierversuche und Gentechnik entsprechen die geprüften Produkte zertifizierten Naturkosmetik-Normen. Allein vier naturidentische Wirkstoffe, die derzeit noch nicht durch pflanzliches, tierisches, pilzliches oder mineralisches Ausgangsmaterial hergestellt werden können, bleiben bis zu einer definierten Menge und für einen definierten Zeitraum toleriert: Urea, Panthenol, Biotin und Allantoin.

Mit seinen anspruchsvollen Kriterien erfüllt NATURE THANX ein Abgrenzungsbedürfnis umweltorientierter Produzenten, ihre Bemühungen um größtmögliche Naturnähe trotz der Verwendung weniger naturidentischer Rohstoffe deutlich zu kommunizieren. Dieses berechtigte Anliegen hat auch der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) durch die Aufnahme des Labels in seine Sortimentsrichtlinien bestätigt.

Um in Sachen Umweltverträglichkeit so schnell wie möglich über den Status Quo hinaus zu wachsen, setzt sich die GfaW zeitgleich für die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich natürlicher Wirkstoffe ein – und macht auch dies zur Bedingung des Standards. Eine lückenlose Transparenz der Inhaltsstoffe trägt ihren Teil zur Glaubwürdigkeit des Siegels bei.

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Ansprechpartnerin für die Themen ökologische Produkte sowie geprüfte Nachhaltigkeit in Unternehmen. Die Standardgeberin trägt seit mehr als 6 Jahren mit ihren eignen ökologischen Produktzertifizierungen zur Ausweitung und Marktdurchdringung der ökologischen Produktvielfalt bei.

Sophie GfaW FutureWoman Nachhaltigkeit ist Zukunft

22/11/18: Sie macht prüfbare Nachhaltigkeit sichtbar – die CSE-Entwicklerin im FUTUREWOMAN Porträt

FUTUREWOMAN.de zeigt Frauen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, unseren Planeten lebenswert zu erhalten. Die Seite will diesen Frauen eine Stimme geben, sie vernetzen, sie unterstützen und sie will andere inspirieren, sich bewusster zu verhalten und vielleicht sogar selbst zur FUTUREWOMAN zu werden.

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag zu Sophie Lilienfeld-Toal, dem kreativen Kopf hinter der GfaW und dem CSE-Standard.

„Wer im Netz nach nachhaltigen Siegeln sucht, findet man 181. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte. Mal geht es um ökologisch, mal um faire Arbeitsbedingungen, mal um Umweltschutz. Wer zum Teufel soll da als Konsument durchblicken? Genau das ist der Ansatz von Sophie von Lilienfeld-Toal. Sie hat die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik, kurz GfaW, gegründet. Damit entwickelt sie Standards für non-food Produkte und Unternehmen, die das gesamte Nachhaltigkeits-Spektrum abdecken. „

 

Nachhaltigkeit und Dienstleistung CSE-Standard für nachhaltiges Wirtschaften_2

14/11/2018: PRESSEMELDUNG Erste Dienstleister mit CSE-Nachhaltigkeitszertifikat

Architekturbüro und Unternehmensberatung erfüllen anspruchsvollen Standard der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik

Erste Dienstleistungsunternehmen haben sich für geprüfte Nachhaltigkeit entschieden: Mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten und dem Beratungsbüro „sustaineration“ erfüllen nach der Öffnung des Siegels für alle Branchen nun zwei nicht aus dem Produktionsbereich stammende Unternehmen die hohen Anforderungen des CSE-Standards der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik (GfaW).

Die weltweit anspruchsvollste unabhängige Nachhaltigkeits-Prüfung wird bereits seit Jahren von Pionieren unter den Herstellungsbetrieben als Nachweis und Kennzeichen ihrer Leistungen genutzt. Mit der Ausweitung auf Handel und Dienstleistungen folgt die GfaW konsequent ihrem Bestreben, jedem Unternehmen eine Nachhaltigkeitszertifizierung anbieten zu können.

Weil im Dienstleistungs- und Informationssektor keine klassischen Güter hergestellt werden, werden Unternehmen aus diesem Bereich in der Nachhaltigkeitsdebatte oft vernachlässigt. Doch gerade hier können zukunftsweisende Weichen gestellt werden: Dienstleistungsunternehmen sind oft gut vernetzt, zeichnen sich durch hohe Qualität, langfristige Partnerschaften und ein gelebtes Leitbild aus – reichlich verstecktes Potential für nachhaltige Geschäftspraktiken und Konsumalternativen.

Die neu zertifizierten CSE-Unternehmen zeigen diese Aspekte beispielhaft.

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten sieht sich bei der Planung von Lebensräumen und Landschaften seit jeher mit Fragen zur Nachhaltigkeit konfrontiert. Nach welchen Kriterien werden Materialien oder Kooperationenpartner ausgewählt? Findet grüne IT Verwendung? Woher wird die Büroausstattung bezogen? Solche Entscheidungen mögen auf den ersten Blick banal erscheinen und haben doch wesentlichen Einfluss auf das Selbstverständnis und die Rolle eines Unternehmens als Wirtschaftsakteur. Öffentliche Auftraggeber großer raumplanerischer Projekte erhalten durch eine Zertifizierung die Möglichkeit, nicht nur monetäre Kriterien für die Auswahl des Dienstleisters heranzuziehen, sondern schnell und unkompliziert auch den Faktor Nachhaltigkeit einzubeziehen.

Die Unternehmensberatung „sustaineration“ verfolgt längst einen konsequent nachhaltigen Ansatz, berät selbst hauptsächlich zu den Themen Corporate Social Responsibility und Umweltmanagement und zeigt in ihrem Webauftritt, wie sie Nachhaltigkeit plant, durchführt und prüft. Dennoch entschied sich Geschäftsführer Niels Christiansen on top für CSE, „weil es nicht nur hohe Anforderungen an die Nachhaltigkeitsleistung und das Managementsystem stellt, sondern auch an das Geschäftsmodell und den Kern des Unternehmens. Damit wird unsere Eigendarstellung einfach und wertvoll ergänzt“.

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Ansprechpartner für nachhaltige Unternehmen. Die Standardgeberin bietet seit mehr als 6 Jahren CSE als Prüfsiegel für Nachhaltigkeit an und trägt mit seinen ökologischen Produktzertifizierungen zur Ausweitung ökologischer Produktvielfalt bei.

 

nachhaltige Unternehmensberatung sustaineration

24/10/18: Sustaineration – Gelebte Nachhaltigkeit im Beratungsunternehmen durch CSE-Siegel bestätigt

Sustaineration steht für die neue Generation des Unternehmertums. Das Beratungsunternehmen ist jung, dynamisch, flexibel und lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Professionelle Beratung zur Einführung von Nachhaltigkeitssystemen, Moderation von unternehmerischen Such- und Findungsprozessen sowie umfassende CSR-Beratung sind im Portfolio von sustaineration zu finden.

Dabei ist Nachhaltigkeit von Beginn an das Fundament des Unternehmens aus dem hohen Norden. Niels Christiansen, Geschäftsführer und Allround-Talent, gründet sustaineration gemeinsam mit seiner Kommilitonin Ting Lee im Jahr 2014 und spezialisiert sich zunächst auf Beratung zum Thema ISO 14001. Ting Lee verlässt im Jahr 2017 Deutschland und sustaineration wandert in die Heimat Nordfriesland. Die nachhaltige Initiative von sustaineration hinterlässt bereits kurz nach Gründung Spuren: Im Jahr 2015 initiiert das Start-up die gemeinnützige Initiative „Nordfriesland Daag“, bei dem sich die regionale Wirtschaft in verschiedensten gemeinnützigen Projekten engagiert.

Ein weiterer Meilenstein in puncto Nachhaltigkeit ist die CSE-Zertifizierung des Beratungsunternehmens. Sustaineration ist bereits seit mehreren Jahren in der Arbeitsgruppe „Lebendige Nachhaltigeit“ aktiv und mit dem Standard bestens vertraut.

„Ich bin begeistert davon, dass es einen Standard gibt, der solch hohe Anforderungen stellt. Und zwar nicht nur an die Nachhaltigkeitsleistung und das Managementsystem, sondern an das Geschäftsmodell und damit an den Kern des Unternehmens,“ resümiert Niels Christiansen über CSE.

Immer wieder Neues wagen und stets einen Schritt vorausdenken kann sich sustaineration mit Sicherheit auf die Fahne schreiben. Mit dem CSE-Standard zeigt die grüne Beratungsagentur erneut ihre hohe Innovations- und Kommunikationskraft. Im nächsten Jahr widmet sich die Unternehmensberatung der Qualifizierung von CSR- und Nachhaltigkeitsmanagern.

Mit sustaineration begrüßen wir das erste Unternehmen aus Schleswig-Holstein an Bord, herzlich willkommen.

 

Übrigens: Ob Ihr Unternehmen den hohen CSE-Nachhaltigkeitsstandard erfüllt, können Sie unverbindlich und kostenfrei im CSE-Nachhaltigkeits-Check ermitteln.