Arbeitsgruppentreffen für mehr Ökologie und Nachhaltigkeit in Unternehmen

24/05/2018: Gemeinsam für Werte stehen – Arbeitsgruppentreffen voller Erfolg

Viele Verbraucher wissen leider nicht, welche Kriterien sich hinter einzelnen Siegeln verbergen. Und tatsächlich steckt, wie so oft, der Teufel im Detail: Nicht alles, was sich nach „öko“ anhört, entspricht den Erwartungen der bewussten Konsumenten. Das gilt sowohl für grüne Produkte als auch für grüne Siegel auf den Produkten. Insbesondere bei den Siegeln muss man genau hinsehen, welche Kriterien im Standard hinterlegt sind (Standard = Text in dem das Siegel definiert ist bzw. was erfüllt werden muss, damit das Siegel vergeben wird).

Die Ausgestaltung der Standards obliegt dem Standardgeber. Damit unsere Standards den Erwartungen der Verbraucher entsprechen und gleichzeitig durch die Unternehmen erfüllbar sind, treffen wir uns jährlich zu Arbeitsgruppentreffen.

Am 17. Und 18. April kamen wir erneut zusammen um Fragen rund um unsere Standards zu klären. Und wieder hat sich bestätigt, dass wir alle gemeinsam auf dem höchsten Niveau sind und bleiben werden.

Bei den Produktzertifizierungen NCP und NCS war im Rahmen der Arbeitsgruppe „ökologische Rohstoffe“ die Gentechnik mal wieder ein heißdiskutiertes Thema. Natürlich sind wir alle gegen Gentechnik und diese ist in all unseren Standards ausgeschlossen. Problematisch ist jedoch – und das gilt für alle Standards und Produkte –, dass Gentechnik sich gut verstecken kann. Zum Beispiel ist im Produkt tatsächlich keine Gentechnik enthalten. Jedoch werden beispielsweise gentechnisch veränderte Organismen eingesetzt, die bestimmte Enzyme produzieren. Diese Enzyme wiederum werden zur Herstellung des gewünschten Stoffes verwendet, den ein Verbraucher z.B. zum Reinigen seines Spiegels verwendet. Das ist Gentechnik, auch wenn das Endprodukt keine gentechnisch veränderten Stoffe beinhaltet.

Die Hersteller von Naturprodukten können nicht jede einzelne Zutat selbst herstellen. Sie müssen auf  einen Lieferanten zugreifen, die für den Hersteller eine sogenannte „GVO Unbedenklichkeitsbescheinigung“ ausfüllt. Doch wie weitreichend und glaubwürdig kann diese Bescheinigung sein? Wir als Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik finden es bedenklich, dass es hierzu keine gesetzliche Regelung für eine Kennzeichnungspflicht gibt. Nicht nur wir, sondern alle Standardgeber und verantwortungsvolle Unternehmen sehen uns mit dieser Problematik konfrontiert. Es darf nicht sein, dass  Gentechnik heimlich durch dieses Schlupfloch Verbreitung findet. Fast dreiviertel aller Verbraucher stehen Gentechnik skeptisch gegenüber und in der Arbeitsgruppe waren alle einstimmig gegen GVO. Da die Thematik sehr komplex und weitreichend ist, wurde beschlossen in einem Workshop mit Experten weiter über eine für uns gangbare Lösung nachzudenken. Falls Sie  Lösungsvorschläge und Ideen zu diesem Thema haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Bei der Arbeitsgruppe „lebendige Nachhaltigkeit“ gab es ebenfalls erneut viel Zustimmung für die hohe Messlatte, die der CSE-Standard setzt. Wir haben wieder unter Anderem darüber gesprochen, ob das Fundament der ISO 14001:2015 Norm auch für kleine Unternehmen sinnvoll ist. Mit den Erfahrung bereits zertifizierter Unternehmen und der Expertise von Niels Christiansen von sus­tai­ne­ra­tion wurde wieder deutlich: Ja! Denn die ISO 14001:2015 ist auch für kleinste Unternehmen auf eine einfache Dokumentation runter zu brechen und macht weniger Aufwand als ein erster Blick vermuten lässt. Für größere Unternehmen birgt die ISO 14001:2015 enormes Verbesserungspotential der Stoffströme und sollte als Investition verstanden werden. Letztendlich muss ein echter Nachhaltigkeitsstandard, wie der CSE, auf der Dokumentation von Umweltmaßnahmen beruhen. Wir planen an dieser Stelle eine enorme Erleichterung für alle die die ISO 14001:2015 spielend einfach dokumentieren möchten. Dazu bald mehr.

Die beiden Arbeitsgruppentreffen haben wieder gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit Unternehmen die vorangehen und hohe ethische Werte vertreten können wir Standards definieren und Produkte kennzeichnen, die für alle Menschen und das Ökosystem gut sind. Wir, die GfaW, als Unternehmen bemühen uns natürlich auch immer die nachhaltigste Entscheidung zu treffen. Wir verstehen uns selbst als Akteur, der dem Allgemeinwohl dient. Aus diesem Grund sehen wir die Überführung der Standards in eine Gesellschaftsform, wie eine Stiftung, als wegweisend an. Die genauen Details werden wir in nächster Zeit klären.

Wir bedanken uns herzlich für die zahlreichen Teilnehmer die von weither angereist sind um mit uns Weichen zu stellen. Der Pioniergeist ist deutlich spürbar!

Mehr Hintergründe zu unseren Arbeitsgruppentreffen finden Sie ebenfalls in einem anderen Blogbeitrag.

Wenn Sie an der Mitarbeit in den Arbeitsgruppentreffen interessiert sind, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.

Frau Meyer (Sodasan), Herr Haggeney (RMP-Landschaftsarchitekten), Herr Christiansen (sustaineration), Frau v. Lilienfeld-Toal (GfaW)

 

 

 

 

 

 

Herr Pfeil (Poliboy), Herr Friedl (bena), Herr Diedrich (CMD)

Herr Röhrle (natürlich ullrich), Herr Heid (Sonett), Frau Oberdorfer (Sonett)

Frau Lübberstedt (kaneo), Herr Heid (Sonett), Frau Oberdorfer (Sonett), Herr Willenbrock (Snoek)

Herr Rengshausen-Fischbach (Tapir), Frau Meyer (Sodasan), Herr Haggeney (RMP-Landschaftsarchitekten), Herr Christiansen (sustaineration)

Frau Meyer (Sodasan), Herr Haggeney (RMP-Landschaftarchitekten), Herr Christiansen (sustaineration), Frau Lübberstedt (kaneo)

Frau Oberdorfer (Sonett), Frau v. Lilienfeld-Toal (GfaW), Herr Heid (Sonett)

CSE Kunden wollen nachhaltige Produkte

25/04/2018: Utopia und Siegelklarheit bewerten unseren CSE

Ein auf Nachhaltigkeit geprüftes Unternehmen auf den ersten Blick erkennen? Das geht durch unsere CSE Nachhaltigkeitszertifizierung. Das CSE Siegel kennzeichnet ein Unternehmen, das die Umwelt und den Menschen respektiert, fördert und sich dementsprechend verhält, also „nachhaltig wirtschaftet“.

Die GfaW begrüßt, dass der CSE nun auch auf den großen Plattformen utopia.de und siegelklarheit.de zu finden ist. Beste Bewertungen erhält der CSE schon seit Längerem auch bei label-online.de (Rat für nachhaltige Entwicklung), dem Bundesverband der deutschen Verbraucherinitiative und weiteren Kundenplattformen.

Mit utopia und Siegelklarheit pusten nun zwei weitere Plattformen Wind in die Segel des Nachhaltigkeitsbootes. Der CSE einfach erklärt: Nachhaltigkeit wird regelmäßig und umfassend im Unternehmen geprüft (natürlich durch Dritte) und kenntlich gemacht (durch ein Siegel auf den Produkten). CSE-Pioniere sind die Unternehmen, die sich bereits einer umfassenden Prüfung unterziehen und sich kontinuierlich im Bereich Nachhaltigkeit entwickeln.

Denn: Was nützt ein Bioprodukt, wenn man nicht weiß, was das Unternehmen sonst so macht? Alle die tolle Unternehmen unterstützen möchten, sollten also das CSE Siegel kennen. Danke also an utopia und Siegelklarheit  für die Verbreitung der CSE-Botschaft. Gemeinsam machen wir die Wirtschaft wieder menschlicher.

Im Übrigen laden wir auch die öffentliche Hand dazu ein ihre Waren und Dienstleistungen bei CSE-geprüften Unternehmen zu beschaffen.

Mehr Infos gibt es auf: https://gfaw.eu/cse/infos-fuer-verbraucher/

CSE auf utopia: https://utopia.de/ratgeber/cse-siegel/

CSE auf Siegelklarheit: https://www.siegelklarheit.de/CSE-c78

Standard-keine-Tierversuche-Gentechnik-und-kein-Mikroplastik

26/03/2018: Wie entsteht ein Standard und wie bleibt er aktuell? – Arbeitsgruppentreffen am 17. Und 18. April in Kassel

Was für Produkte und Unternehmenspraktiken brauchen wir um eine enkeltaugliche Zukunft sicherzustellen?

Die Suche nach den richtigen Antworten auf solche Fragen beschäftigt uns als Standardgeber in der täglichen Praxis. Ein Produktstandard, wie NCS und NCP, definiert die Qualität von Produkten. Im Fall des Nachhaltigkeitsstandards CSE, definiert er sogar die Qualitäten eines Unternehmens.

Wie werden solche Standards in der heutigen schnelllebigen Zeit aktuell gehalten?
Wir, die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik, arbeiten stets intensiv daran alle aktuellen Neuerungen aus Wissenschaft und Praxis in unsere Standards einfließen zu lassen. Heutzutage werden fast wöchentlich neue Wirkstoffe auf den Markt gebracht, stets werden neue Verfahren entwickelt und Hilfsstoffe angeboten. Als Standardgeber prüfen wir diese aus ethischen Gesichtspunkten und entscheiden letztendlich, ob Prozesse und Inhaltsstoffe in unseren Standards zugelassen werden.
Das wahre know-how was Nachhaltigkeit betrifft, befindet sich jedoch in den Unternehmen selbst. Sie forschen und entwickeln geniale Verfahren mit denen beispielsweise petrochemische Stoffe (die in keinem unserer Standards erlaubt sind) durch natürliche Stoffe ersetzt werden können. Sie wissen wie man sicherstellen kann, dass die Lieferkette fair und umweltfreundlich ist und bleibt. Oder aber, wie man sein gesamtes Unternehmen mit umweltfreundlichen Energien versorgt.
Dieses Wissen muss Verbreitung finden und sich insbesondere in unseren Standards widerspiegeln. Denn die Zertifizierungen der GfaW dienen umweltbewussten und kritischen Verbrauchern als sinnvolle Orientierung für den Einkauf.

Um alle Neuerungen zu besprechen und die Standards zu aktualisieren, laden wir auch in diesem Jahr zu unseren beiden Arbeitsgruppentreffen ein. Mitte April werden Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet in Kassel zusammenkommen um sich auszutauschen, zu diskutieren und Fachexperten zu lauschen.
Im Anschluss werden wir dann entscheiden, was in die Standards reinkommt und was leider – zu Recht – draußen bleiben muss.

Sind Sie als Unternehmer oder Spezialist an der Mitwirkung interessiert?

Dann melden Sie sich bei uns.

27/02/18 Wo versteckt sich Nachhaltigkeit auf der BioFach? – Unsere Impressionen

Selbst Bio-Betriebe setzen Nachhaltigkeit nur zögerlich um. Dieser Eindruck jedenfalls bleibt nach unser diesjährigen aktiven Beteiligung an der BioFach 2018, der weltgrößten Bio- und Naturprodukt-Messe. Nur selten wird das Thema in den Vordergrund gerückt. Leicht entsteht der Eindruck, als würde sich die Branche auf ihrem Vorsprung ausruhen. Umso wichtiger bleibt die Beteiligung der GfaW an der renommierten Ausstellung, insbesondere mit unserem Nachhaltigkeitsstandard CSE.
 
Immerhin widmet der Kongresspartner der BioFach der Nachhaltigkeit mittlerweile eine eigene Veranstaltungssparte. Grund genug für die GfaW, dort die „Förderung nachhaltiger Kaufentscheidungen“ im Rahmen einer eigenen Diskussionsveranstaltung in den Fokus zu rücken.
Denn, wie sich zeigte, überschätzen Verbraucher gemeinhin ihr Konsumverhalten hinsichtlich „bio“ und Nachhaltigkeit. Fazit: Die Kennzeichnung nachhaltiger Unternehmen und Produkte ist ein Gebot der Zeit, das nicht nur den Wirtschaftsakteuren allein obliegt.
 
Mit Expertise und klaren Forderungen setzte sich das Podium deutlich für eine staatliche Unterstützung von Nachhaltigkeitsleistungen ein. Vielen Dank unseren fachkundigen ReferentInnen Cornelia Dressler (BNN), Hannah Danner (TU München), Sebastian Götte (Markt- und Sozialforschungsinstituts aproxima), Silva Imken (Börlind GmbH) und Dr. Katharina Reuter (UnternehmensGrün).
 
Dass die GfaW auch mit einem weiteren Schwerpunktthema noch nicht abschließen kann, wurde beim Messerundgang deutlich: Bunte Verpackungen mit teilweise übertriebenem Materialaufwand fallen auf. Es scheint, als möchte die Branche dringend mit den konventionellen Herstellern mithalten. Wo bleibt das vielbeschworene Vertrauen der „Grünen“, dass sich qualitativ hochwertige Produkte herumsprechen und durchsetzen? Wir bleiben dran.
Doch unser Rundblick auf der BioFach förderte auch Schätze zutage: Unternehmen, die Nachhaltigkeit verstehen und in ihre Geschäftspraktiken integrieren. Einige verstecken ihre Nachhaltigkeitsberichte noch in den Schubladen, denn wer möchte schon auf einer Messe oder auch zu Hause lange Berichte lesen? Wir möchten all diese Gutwilligen unterstützen: „Wenn Du Gutes tust, dann rede darüber. Aber in wenigen Worten. Ein Siegel kann ausreichen“.
 
Am Stand der GfaW selbst, den wir traditionell mit unseren Partnern der Zertifizierungsstelle EcoControl teilen, informierte sich eine steigende Zahl Interessierter über die unterschiedlichen Standards. Angezogen von den ausgestellten Produkten unserer CSE-zertifizierten Pionierunternehmen fand insbesondere unsere neue, mysteriöse „Black-Box“ deutliches Interesse: Hier konnten Besucher Produktproben erfühlen und zum Mitnehmen auswählen. Ein etwas anderes Messeerlebnis für viele glückliche Standgäste.
Vielen Dank an alle Helfer, die dieses Jahr dabei waren. Danke an alle Partner und Kunden für die enge und gute Zusammenarbeit. Vielen Dank an die Referenten für die vielseitige Podiumsdiskussion.
 
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen - spätestens im nächsten Jahr.
GfaW-für-eine-nachhaltige-Landwirtschaft

04/01/2018: GfaW unterstützt „Wir haben es satt“– Demo mit Trecker-Patenschaft

Ökologische Lebensmittel und Produkte müssen Normalität sein – nicht Luxus für umweltbewusste Individuen. Die Bundesregierung sollte auf dieses Ziel hinarbeiten, wenn ihr das Wohl der Bürger und der Umwelt am Herzen liegt. Leider zeigt die Regierung immer wieder, dass eine andere Definition von Wohlstand angesteuert wird.

Die Herstellung ökologischer Nahrungsmittel und Produkte kann erst zunehmen, wenn die Voraussetzungen für eine ökonomische Produktion geschaffen werden. Das bedeutet natürlich, dass die Hersteller davon gut leben können. Ferner möchten wir anregen, dass der Mehrwert, der von ökologischen Betrieben für die „Nicht-Zerstörung“ der Umwelt erbracht wird (z.B. durch Humus-Aufbau, Verzicht auf Pestizide, Erhalt der Artenvielfalt etc…) sich positiv in den Bilanzen der Betriebe wiederfinden muss. Nur so kann ehrlich und nachvollziehbar bewertet werden, welche Art von Betrieb langfristig „wirtschaftlicher“ ist und dem Allgemeinwohl dient.

Die Demonstration WIR HABEN ES SATT versammelt am 20. Januar in Berlin alle Menschen und Verbände, die für eine gerechte und ökologische Landwirtschaft einstehen möchten. An diesem Tag treffen sich die Landwirtschaftsminister aus der ganzen Welt zu einer Konferenz. Berlin rückt in den Fokus der Medien, so dass mit der Demonstration ein deutliches Zeichen gesetzt werden kann. Die GfaW wird ebenfalls ein Zeichen setzen.

Als Unternehmen, das die Schnittstelle zwischen bewussten Verbrauchern und nachhaltigen Wirtschaftsakteuren darstellt, sehen wir in der Agrarpolitik dringenden Handlungsbedarf. Wir beteiligen uns an der Demonstration mit einer Trecker-Patenschaft.

 

Trecker im Bild von: freepik.com
CSE Unternehmen SODASAN gewinnt deutschen Nachhaltigkeitspreis

15/12/2017: CSE-Unternehmen SODASAN gewinnt deutschen Nachhaltigkeitspreis – Wertschätzung für 35 Jahre Pionierarbeit im Bereich Nachhaltigkeit

Warum soll unsere saubere Wäsche unsere Umwelt vergiften? Dachten sich die Gründer Jürgen Hack und Kerstin Stromberg vor mehr als 35 Jahren, als sie die ersten ökologischen Waschmittel  erprobten. SODASAN hat es geschafft aus einer grünen Idee ein richtig nachhaltiges Unternehmen wachsen zu lassen. Dabei steht nicht nur die Umwelt im Fokus des Biopioniers. Die ganzheitliche Art und Weise des Wirtschaftens sowie die innovativen und familienfreundlichen Arbeits- und Sozialstandards überzeugten die Jury des deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Ein paar Auszüge aus der Begründung der Jury, SODASAN zu den Finalisten zu zählen:

* In den Unternehmensstrukturen ist Nachhaltigkeit tief verwurzelt und so arbeiten 12% der Belegschaft im Arbeitskreis unter Leitung der Nachhaltigkeitsbeauftragten zusammen an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsthemen.

* Strom und Wärme stammen aus erneuerbaren Energien aus den eigenen Anlagen. Streuobstwiesen mit Bienenkästen stehen für die Mitarbeiter als Erholungsraum zur Verfügung.

* Im Einkauf steht der Kreislaufgedanke im Fokus, sowohl bei der Auswahl der Rohstoffe als auch der Wahl des Verpackungsmaterials.

* Alle Lieferanten werden dazu verpflichtet, neben Arbeits- und Sozialstandards ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten und Ziele zu beschreiben.

* Es gibt aus gesundheitlichen Gründen keine Nachtschicht und ein Drittel der Mitarbeiter arbeitet in Teilzeitmodellen. Hier ist auch besonders der hohe Anteil von Frauen in Führungspositionen (50%) zu erwähnen.

Die gesamte Begründung können Sie hier abrufen.

Seit letztem Jahr trägt das Unternehmen SODASAN auch das CSE-Siegel. Viele Argumente der Juryentscheidung werden auch von der CSE-Nachhaltigkeitszertifizierung vorausgesetzt: Beispielsweise der Gebrauch von erneuerbarem Strom, eine gerechte Entlohnung und die Auswahl der Lieferanten nach sozialen Kriterien.

SODASAN ist gegen mehr als 400 Unternehmen aus Rubrik kleine- und mittlere Unternehmen angetreten und hat gewonnen. SODASAN zeigt vorbildlich, wie umfassend das Thema Nachhaltigkeit angegangen werden kann und welch positiven Einfluss ein Unternehmen dann auf Umwelt, Mitarbeiter, Kunden und andere involvierte Unternehmen hat. Wir freuen uns sehr mit SODASAN und wünschen dem ehemaligen Biopionier und heutigem Nachhaltigkeitspionier gesundes Wachstum für die Zukunft.

GfaW Biofach/Vivaness

04/12/17: Vivaness/Biofach – GfaW leitet Diskussionsrunde zu nachhaltigem Konsum

Wir freuen uns sehr, unsere Diskussionsrunde zum Thema „Förderung nachhaltiger Kaufentscheidungen – eine lösungsorientierte Diskussionsrunde“ bei der Biofach 2018 anzukündigen.
Unser Kongressbeitrag findet am Mittwoch, den 14.02 von 12-13 Uhr im Raum Riga, NCC Ost statt.
In der Diskussionsrunde geht es um die Frage, wie Verbraucher als mündige Entscheider zu nachhaltigen Kaufentscheidungen geführt werden können. Was braucht es aus Sicht von Herstellern, der Wissenschaft, aus Sicht des Verbandes Unternehmensgrün, eines Marktforschungsinstitutes und aus Sicht des Fachhandels.
Hochkarätige Experten aus allen Bereichen werden diese spannende Frage diskutieren, unter anderem freuen wir uns auf Dr. Katharina Reuter vom Verband UnternehmensGrün sowie Elke Röder, Geschäftsführerin vom BNN.

Auch dieses Jahr ist die GfaW mit eigenem Stand auf der Vivaness vertreten, Sie finden uns in Halle 7A/7A-232.

Wir freuen uns Sie wiederzusehen und neu kennenzulernen. Für Terminvereinbarungen, schreiben Sie uns eine E-Mail.

Nachhaltige Wirtschaft feiert

29/11/17: Für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft – starke Unternehmen feiern in Berlin

Wirtschaft „anders denken“ macht richtig Spaß. Dies zeigten nicht nur die beeindruckenden Start-ups am letzten Donnerstag in Berlin. Auch immer mehr große Unternehmen legen dar, dass es auch anders geht. Ob nun lokale Delikatessen, nachhaltige Filmproduktion oder klimaneutrales Bier, mit ihren Ideen und Unternehmen verändern Menschen die Welt!

Anlässlich des 25. Jubiläums von UnternehmensGrün feiert die GfaW gemeinsam mit vielen weiteren Unternehmern die Erfolge des Verbandes. UnternehmensGrün setzt sich für ein verantwortungsvolles Wirtschaften ein. Es geht um wichtige Themen wie wahre Preise von Produkten, eine nachhaltige Landwirtschaft, erneuerbare Energien und viele weitere Stellschrauben für eine grüne Wirtschaft. Diese Themen müssen überparteilich Gehör finden, da insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen mit ökologischen Interessen nicht in Lobbys vertreten sind.

Die Veranstaltung zeigte, dass grüne Unternehmen vom Verband bestens vertreten werden. Wir erhalten endlich eine Stimme bei politischen Vertretern in der BRD und EU. Auch vor unkonventionellen Themen, wie dem Bedingungslosen Grundeinkommen scheut der junge, dynamische Verband nicht zurück. Wir sind begeistert vom Engagement von UnternehmensGrün und freuen uns, schon im dritten Jahr Mitglied zu sein.

Für Unternehmer, die eine CSE-Zertifizierung noch nicht erreichen können, empfehlen wir den Beitritt in den Verband. Der Austausch zwischen den Mitgliedern gibt neue Inspiration und jede/jeder kann zu einem Thema eine Arbeitsgruppe bilden.

So wird auch die GfaW im kommenden Jahr mit einem Kreis innerhalb des Verbandes zusammenrufen, der sich mit den „wahren Preisen“ einer nachhaltigen Wirtschaft beschäftigt. Angeregt durch die Aktivitäten von Christian Hiß (Buch: Richtig rechnen! Durch die Reform der Finanzbuchhaltung zur ökologisch-ökonomischen Wende, oekom Verlag) geht es in dem Kreis um das entwickeln einer alternativen Finanzbuchhaltung. Die GfaW will durch diese Arbeitsgruppe einen Beitrag leisten. Es sollen wahre Zahlen ermittelt und in der alternativen Buchhaltung verwendet werden können.

Bei Interesse an diesem Thema können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

vegane Produktsiegel für Naturkosmetik und Naturprodukte (NCS und NCP)

27/11/17: Vegan is(s)t nicht nur sichtbar – neues Vegan-Siegel für Alltagsprodukte und Naturkosmetik

Veganer schlendern suchend durch den Einkaufsladen und greifen zielgerichtet nach veganen Produkten. Zahlreiche Vegan-Siegel gibt es bereits auf dem Markt. Insbesondere im Bereich Lebensmittel haben sich die Labels etabliert und dienen Verbrauchern als vertrauensvolle Orientierung.

Als erster Anbieter auf dem Markt hat die GfaW die Produktzertifizierungen NCP und NCS nun auch mit dem Qualitätsmerkmal „vegan“ ausgestattet. Durch den Nature-Care-Product-Standard und den Natural-Cosmetics-Standard können Herstellen ab sofort ihre non-food Produkte für die vegane Klientel sichtbar machen. Ob es der Teddy für den kleinen Liebling ist, das Düngemittel für den ökologischen Garten oder das Lieblings-Waschmittel – Veganer können sich ab sofort schneller orientieren.

Mit dem NCP-vegan und NCS-vegan greifen sie dabei nicht nur zu einem veganen Produkt. Die beiden Produktzertifizierungen erfüllen ebenso die hohen Ansprüche im Bezug Umwelt und Nachhaltigkeit, unter Anderem:

  • kein Mikroplastik
  • keine Tierversuche (außer gesetzlich verpflichtende)
  • keine Gentechnik

Der vegane Lebensstil ist äußerst resourcenschonend und tierfreundlich und es ist sehr erfreulich, dass schon fast eine Million Menschen in der BRD auf rein pflanzliche Kost und vegane Produktalternativen zurückgreifen.

CSE-Unternehmen-Börlind-erhält-erneut-Auszeichnung.

17/11/17: „Beitrag zur Gesundung der Erde“ – ANNEMARIE BÖRLIND erhält erneut eine Auszeichnung

Herzlichen Glückwunsch Börlind!

Eine unabhängige Jury hat mit Hilfe eines einzigartigen dreistufigen Bewertungsverfahrens erneut das CSE-Unternehmen BÖRLIND mit dem GREEN BRANDS  Gütesiegel ausgezeichnet.

Wir freuen uns sehr, dass Euer großes Engagement für die Schonung der Umwelt und den fairen Umgang mit Menschen auf der ganzen Welt auf diese Weise honoriert wird.

„Der schonende Umgang mit Ressourcen ist bei Börlind kein Slogan sondern gelebtes Prinzip. Jedes Produkt entsteht mit einem Höchstmaß an ökologischer und sozialer Verantwortung. Durch den gezielten Einkauf pflanzlicher Rohstoffe werden zahlreiche Fair-Trade-Projekte mit ökologischen Anbaumethoden sowie Umweltprojekte unterstützt. Das weltweite Engagement beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Rohstoffgewinnung. Ebenso werden Bildungsprojekte und andere karitative Programme unterstützt – um auch in punkto Mensch nachhaltig zu sein. Das Unternehmen versucht einen Beitrag zur Gesundung der Erde und für eine Welt, die auch kommenden Generationen eine lebenswerte Zukunft ermöglicht, zu leisten.“

„Seit Jahren erfüllt die Börlind GmbH den Nachhaltigkeitsstandard „Certified Sustainable Economics“. Sämtliche Produkte der Marken ANNEMARIE BÖRLIND Natural Beauty und DADO SENS Dermacosmetics tragen das CSE-Siegel. Es steht für eine verantwortliche ökologische, sozial integrierte und qualitätsorientierte Unternehmensführung. Die Einhaltung der strengen CSE-Richtlinien trugen abermals zur positiven Bewertung durch die GREEN BRANDS Organisation bei.“

Gesamte Pressemeldung: https://www.presseportal.de/pm/109254/3790619