NCP ökologische Spielsachen-12

18/12/18: PRESSEMELDUNG Ökologisches Spielzeug – mit NCP auf Nummer sicher

Den Kindern nur das beste: Das erste ökologisch zertifizierte Spielzeug ist auf dem Markt. Vorreiter ist „neogrün“, ein auf natürliche, schadstofffreie Produkte ausgerichtetes Start-up aus Sachsen-Anhalt, mit seinen Fingerfarben und Kneten. Das verwendete Qualitätssiegel „Nature Care Product“ (NCP) macht Herstellern umweltfreundlicher Produkte für die Kleinen eine klare, glaubwürdige Kennzeichnung möglich und unterstützt damit Eltern bei der Auswahl.

Der von der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik entwickelte Standard für ökologische Alltagsprodukte setzt damit nun auch im Bereich Spielwaren seine anspruchsvollen Maßstäbe: natürliche Inhaltsstoffe, umweltschonende Herstellung und Verpackung, unabhängige Prüfung sowie hohe Transparenz.

Die meisten Alltagsgegenstände werden heute noch in Niedriglohnländern produziert, wo die eingesetzten Substanzen eine unabsehbare Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Gerade bei Spielzeug, mit dem Kinder intensiv in Berührung kommen, muss ausgeschlossen sein, dass gefährliche Bestandteile in den Körper gelangen. Immer mehr Eltern sind daran interessiert, die Inhaltsstoffe der jeweiligen Produkte zu kennen.
Noch gibt es wenig gesetzliche Vorgaben oder Hinweise darauf, ob ein Spielzeug wirklich ungefährlich ist. Die EU-Spielzeugrichtlinie EN 71 verbietet zwar krebserregende Stoffe, steht aber auch in der Kritik: Sie reguliert zwar die zugelassenen Komponenten und deren Maximalanteile, garantiert allerdings nicht die vollständige Schadstofffreiheit eines Spielzeuges. So sind beispielweise auch Parabene, Azofarbstoffe und Petrochemikalien zugelassen.

NCP bietet eine deutlich über diese Festlegungen hinaus gehende Orientierung für Eltern und Familien. Nur Inhaltsstoffe aus natürlichen Quellen sind zugelassen, gesundheits- und umweltschädliche Verbindungen werden kategorisch ausgeschlossen – kein Mikroplastik, Silikon usw. im Produkt. Hinzu kommen weitere klare Maßgaben: Keine Tierversuche, keine Gentechnik und Verpackungen sind auf ein Minimum reduziert.

So schließt der umfassende Standard eine wichtige Regulierungslücke im Non-Food-Bereich und kennzeichnet ökologische Produkte, die möglichst natürlich hergestellt sind und die Umwelt minimal belasten. Mit ihrer jahrelangen Expertise bietet die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik Spielwaren-Herstellern an, sich beraten und ihre Produkte zertifizieren zu lassen – und ihre Erfahrungen in die Arbeitsgruppe „ökologische Rohstoffe“ einzubringen.

NATURE THANX

13/12/18: PRESSEMELDUNG Neues Qualitätssiegel für naturnahe Produkte zur Therapiebegleitung – NATURE THANX

Für möglichst umweltschonende Pflegeprodukte zur Therapiebegleitung gibt es jetzt ein klar definiertes Qualitätssiegel: NATURE THANX nennt die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik (GfaW) ihren neuen Standard, der im Bereich von Neurodermitissalben, Hornhautcremes & Co eine weitestgehend naturnahe Herstellung garantiert.

Dafür stehen, wie für die GfaW üblich, eindeutige und transparente Kriterien. Neben dem obligatorischen Verzicht auf Tierversuche und Gentechnik entsprechen die geprüften Produkte zertifizierten Naturkosmetik-Normen. Allein vier naturidentische Wirkstoffe, die derzeit noch nicht durch pflanzliches, tierisches, pilzliches oder mineralisches Ausgangsmaterial hergestellt werden können, bleiben bis zu einer definierten Menge und für einen definierten Zeitraum toleriert: Urea, Panthenol, Biotin und Allantoin.

Mit seinen anspruchsvollen Kriterien erfüllt NATURE THANX ein Abgrenzungsbedürfnis umweltorientierter Produzenten, ihre Bemühungen um größtmögliche Naturnähe trotz der Verwendung weniger naturidentischer Rohstoffe deutlich zu kommunizieren. Dieses berechtigte Anliegen hat auch der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) durch die Aufnahme des Labels in seine Sortimentsrichtlinien bestätigt.

Um in Sachen Umweltverträglichkeit so schnell wie möglich über den Status Quo hinaus zu wachsen, setzt sich die GfaW zeitgleich für die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich natürlicher Wirkstoffe ein – und macht auch dies zur Bedingung des Standards. Eine lückenlose Transparenz der Inhaltsstoffe trägt ihren Teil zur Glaubwürdigkeit des Siegels bei.

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Ansprechpartnerin für die Themen ökologische Produkte sowie geprüfte Nachhaltigkeit in Unternehmen. Die Standardgeberin trägt seit mehr als 6 Jahren mit ihren eignen ökologischen Produktzertifizierungen zur Ausweitung und Marktdurchdringung der ökologischen Produktvielfalt bei.

Sophie GfaW FutureWoman Nachhaltigkeit ist Zukunft

22/11/18: Sie macht prüfbare Nachhaltigkeit sichtbar – die CSE-Entwicklerin im FUTUREWOMAN Porträt

FUTUREWOMAN.de zeigt Frauen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, unseren Planeten lebenswert zu erhalten. Die Seite will diesen Frauen eine Stimme geben, sie vernetzen, sie unterstützen und sie will andere inspirieren, sich bewusster zu verhalten und vielleicht sogar selbst zur FUTUREWOMAN zu werden.

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag zu Sophie Lilienfeld-Toal, dem kreativen Kopf hinter der GfaW und dem CSE-Standard.

„Wer im Netz nach nachhaltigen Siegeln sucht, findet man 181. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte. Mal geht es um ökologisch, mal um faire Arbeitsbedingungen, mal um Umweltschutz. Wer zum Teufel soll da als Konsument durchblicken? Genau das ist der Ansatz von Sophie von Lilienfeld-Toal. Sie hat die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik, kurz GfaW, gegründet. Damit entwickelt sie Standards für non-food Produkte und Unternehmen, die das gesamte Nachhaltigkeits-Spektrum abdecken. „

 

Nachhaltigkeit und Dienstleistung CSE-Standard für nachhaltiges Wirtschaften_2

14/11/2018: PRESSEMELDUNG Erste Dienstleister mit CSE-Nachhaltigkeitszertifikat

Architekturbüro und Unternehmensberatung erfüllen anspruchsvollen Standard der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik

Erste Dienstleistungsunternehmen haben sich für geprüfte Nachhaltigkeit entschieden: Mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten und dem Beratungsbüro „sustaineration“ erfüllen nach der Öffnung des Siegels für alle Branchen nun zwei nicht aus dem Produktionsbereich stammende Unternehmen die hohen Anforderungen des CSE-Standards der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik (GfaW).

Die weltweit anspruchsvollste unabhängige Nachhaltigkeits-Prüfung wird bereits seit Jahren von Pionieren unter den Herstellungsbetrieben als Nachweis und Kennzeichen ihrer Leistungen genutzt. Mit der Ausweitung auf Handel und Dienstleistungen folgt die GfaW konsequent ihrem Bestreben, jedem Unternehmen eine Nachhaltigkeitszertifizierung anbieten zu können.

Weil im Dienstleistungs- und Informationssektor keine klassischen Güter hergestellt werden, werden Unternehmen aus diesem Bereich in der Nachhaltigkeitsdebatte oft vernachlässigt. Doch gerade hier können zukunftsweisende Weichen gestellt werden: Dienstleistungsunternehmen sind oft gut vernetzt, zeichnen sich durch hohe Qualität, langfristige Partnerschaften und ein gelebtes Leitbild aus – reichlich verstecktes Potential für nachhaltige Geschäftspraktiken und Konsumalternativen.

Die neu zertifizierten CSE-Unternehmen zeigen diese Aspekte beispielhaft.

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten sieht sich bei der Planung von Lebensräumen und Landschaften seit jeher mit Fragen zur Nachhaltigkeit konfrontiert. Nach welchen Kriterien werden Materialien oder Kooperationenpartner ausgewählt? Findet grüne IT Verwendung? Woher wird die Büroausstattung bezogen? Solche Entscheidungen mögen auf den ersten Blick banal erscheinen und haben doch wesentlichen Einfluss auf das Selbstverständnis und die Rolle eines Unternehmens als Wirtschaftsakteur. Öffentliche Auftraggeber großer raumplanerischer Projekte erhalten durch eine Zertifizierung die Möglichkeit, nicht nur monetäre Kriterien für die Auswahl des Dienstleisters heranzuziehen, sondern schnell und unkompliziert auch den Faktor Nachhaltigkeit einzubeziehen.

Die Unternehmensberatung „sustaineration“ verfolgt längst einen konsequent nachhaltigen Ansatz, berät selbst hauptsächlich zu den Themen Corporate Social Responsibility und Umweltmanagement und zeigt in ihrem Webauftritt, wie sie Nachhaltigkeit plant, durchführt und prüft. Dennoch entschied sich Geschäftsführer Niels Christiansen on top für CSE, „weil es nicht nur hohe Anforderungen an die Nachhaltigkeitsleistung und das Managementsystem stellt, sondern auch an das Geschäftsmodell und den Kern des Unternehmens. Damit wird unsere Eigendarstellung einfach und wertvoll ergänzt“.

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Ansprechpartner für nachhaltige Unternehmen. Die Standardgeberin bietet seit mehr als 6 Jahren CSE als Prüfsiegel für Nachhaltigkeit an und trägt mit seinen ökologischen Produktzertifizierungen zur Ausweitung ökologischer Produktvielfalt bei.

 

nachhaltige Unternehmensberatung sustaineration

24/10/18: Sustaineration – Gelebte Nachhaltigkeit im Beratungsunternehmen durch CSE-Siegel bestätigt

Sustaineration steht für die neue Generation des Unternehmertums. Das Beratungsunternehmen ist jung, dynamisch, flexibel und lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Professionelle Beratung zur Einführung von Nachhaltigkeitssystemen, Moderation von unternehmerischen Such- und Findungsprozessen sowie umfassende CSR-Beratung sind im Portfolio von sustaineration zu finden.

Dabei ist Nachhaltigkeit von Beginn an das Fundament des Unternehmens aus dem hohen Norden. Niels Christiansen, Geschäftsführer und Allround-Talent, gründet sustaineration gemeinsam mit seiner Kommilitonin Ting Lee im Jahr 2014 und spezialisiert sich zunächst auf Beratung zum Thema ISO 14001. Ting Lee verlässt im Jahr 2017 Deutschland und sustaineration wandert in die Heimat Nordfriesland. Die nachhaltige Initiative von sustaineration hinterlässt bereits kurz nach Gründung Spuren: Im Jahr 2015 initiiert das Start-up die gemeinnützige Initiative „Nordfriesland Daag“, bei dem sich die regionale Wirtschaft in verschiedensten gemeinnützigen Projekten engagiert.

Ein weiterer Meilenstein in puncto Nachhaltigkeit ist die CSE-Zertifizierung des Beratungsunternehmens. Sustaineration ist bereits seit mehreren Jahren in der Arbeitsgruppe „Lebendige Nachhaltigeit“ aktiv und mit dem Standard bestens vertraut.

„Ich bin begeistert davon, dass es einen Standard gibt, der solch hohe Anforderungen stellt. Und zwar nicht nur an die Nachhaltigkeitsleistung und das Managementsystem, sondern an das Geschäftsmodell und damit an den Kern des Unternehmens,“ resümiert Niels Christiansen über CSE.

Immer wieder Neues wagen und stets einen Schritt vorausdenken kann sich sustaineration mit Sicherheit auf die Fahne schreiben. Mit dem CSE-Standard zeigt die grüne Beratungsagentur erneut ihre hohe Innovations- und Kommunikationskraft. Im nächsten Jahr widmet sich die Unternehmensberatung der Qualifizierung von CSR- und Nachhaltigkeitsmanagern.

Mit sustaineration begrüßen wir das erste Unternehmen aus Schleswig-Holstein an Bord, herzlich willkommen.

 

Übrigens: Ob Ihr Unternehmen den hohen CSE-Nachhaltigkeitsstandard erfüllt, können Sie unverbindlich und kostenfrei im CSE-Nachhaltigkeits-Check ermitteln.

Safeas nachhaltiges Unternehmen nach CSE-Standard

15/10/2018: Trend zu echter Nachhaltigkeit in der Kosmetikbranche nimmt zu

Hersteller von Naturkosmetik haben ein feines Gespür für die Prozesse der Natur. Die Kraft der Natur braucht ein intaktes Ökosystem und deshalb auch Menschen, die dieses Ökosystem liebevoll pflegen. Unternehmen aus dem Bereich Naturkosmetik sind daher sensibilisiert für das Thema Nachhaltigkeit. Wenn sie Ihrer Verantwortung umfassend nachkommen, möchten dies auch zunehmend kommunizieren.

Im Bereich CSE, dem konsequenten Standard für nachhaltiges Wirtschaften, dürfen wir einen weiteren Kosmetikhersteller begrüßen.

SAFEAS Organic Beauty ist ein Naturkosmetikhersteller mit Sitz und Produktion in München.  Die Zertifizierung nach dem CSE-Standard war für SAFEAS ein weiterer konsequenter Schritt seine Verantwortung und sein Engagement zu unterstreichen. Damit zeigen die Münchner, dass ein Unternehmen durchaus wachsen kann ohne den Bezug zu seinem Ursprungsgedanken zu verlieren.

Von Beginn an greift SAFEAS ausschließlich auf ökologische, fair gehandelte Rohstoffe zurück, verwendet natürliche Extraktionsverfahren und setzt auf Zertifizierung. So schafft es das Unternehmen rasch einen treuen Kundenstamm für sich zu gewinnen. Der Bezug zum Ursprung des Unternehmens, den Anbauregionen und den Menschen vor Ort, ist dabei bis heute ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsphilosophie geblieben. SAFEAS sieht über den Produktionsbetrieb hinaus große Verantwortung in seiner Tätigkeit und engagiert sich in verschiedenen Ländern für soziale und ökologische Projekte.

RMP auf CSE Nachhaltigkeit zertifizierter Dienstleister

04/10/2018: Erstes CSE-Zertifikat für Dienstleistungen geht an RMP Landschaftsarchitekten

RMP Stefan Lenzen Landschaftarchitekten entwerfen Lebensräume statt Produkte. Wer sich mit Pflanzen und verschiedensten Naturmaterialien auskennt und sich zudem mit Fragen rund um ein schönes Leben beschäftigt, kommt an Nachhaltigkeit nicht vorbei.

Als erster klassischer Dienstleister hat das Team um Stefan Lenzen die CSE-Zertifizierung erfolgreich durchlaufen.

Damit beweist das Architekturbüro, dass es mit seiner Nachhaltigkeitsperformance an der Spitze steht. Zwar handelt das Unternehmen bereits lange nach nachhaltigen Grundsätzen, konnte dies jedoch schwer nach außen vermitteln. Mit dem CSE-Siegel wird nun auf einem Blick klar, dass Bestleistungen im Bereich Nachhaltigkeit erbracht werden. Das CSE-Zertifikat zeigt die wichtigsten Kriterien auf einen Blick.

Für die CSE-Zertifizierung wird ein Unternehmen umfassend geprüft, wobei sehr hohe Mindestanforderungen eingehalten werden müssen. Wer das CSE-Siegel trägt, kann stolz behaupten alle Unternehmensbereiche und das Unternehmensumfeld nach höchsten ethischen Maßstäben zu gestalten.

Öffentliche Auftraggeber wie Städte und Gemeinden orientieren sich mit der Vergabe ihrer Aufträge zusehens an Nachhaltigkeitskriterien. Auf diese Entwicklung ist RMP mit der CSE-Zertifizierung bestens vorbereitet.

Erfahren Sie mehr zur Mission des CSE-Standards für Nachhaltigkeit.

23/07/2018: Sustaineration zeigt wie man sich auf ein CSE-Audit vorbereitet

Bereits sehr früh haben wir Niels Christiansen von sustaineration in der Arbeitsgruppe „lebendige Nachhaltigkeit“ begrüßen dürfen. Niels ist CSR-Berater und unser Fachmann im Bereich ISO 14001. Mit Weitblick und seinem großen Erfahrungsschatz trägt er dazu bei, dass die Einführung des Umweltmanagementsystems für jedes Unternehmen gelingt.

Die ISO 14001:2015 gehört zum Fundament der CSE-Zertifizierung, denn ohne Dokumentation keine Bewertung des Nachhaltigkeitsperformance. CSE geht jedoch noch weit über die ISO-Norm hinaus und fordert nicht nur die Dokumentation, sondern auch die Einhaltung strenger Nachhaltigkeitskriterien im Unternehmen.

Sustaineration bereitet sich nun selbst auf die CSE-Zertifizifizierung vor. Niels berichtet in seinem Blog, wie er die anstehende Zertifizierung angeht. Aus seinem methodischen Ansatz werden die einzelnen Kriterien und entsprechende Handlungsfelder ersichtlich.

Wir Drücken die Daumen.

 

Zertifizierung statt greenwashing

18/06/2018: Warum wir ein Zeichen für Nachhaltigkeit in Unternehmen brauchen – Gedanken zur Nachhaltigkeitszertifizierung CSE

Viele große Konzerne, die rücksichtslos handeln, stoßen auf immer mehr Widerstand. Der Unwillen der Verbraucher wird immer sichtbarer, wenn man den Boykott-Aufrufen und Aufklärungs-Posts in den sozialen Medien folgt. Dabei werden gleichzeitig die Marketingblasen einiger Unternehmen immer absurder. Unternehmensverantwortung wird mit sattem grün und  sympathischen Promis zu einem Wettlauf um die Gunst der Konsumenten.

Marketing ist das Spiel mit Illusionen und wer sich viel Illusion leisten kann, der verzaubert den potentiellen Käufer. Tatsächlich kann kein Verbraucher genau wissen, was sich hinter der Fassade eines Unternehmens versteckt. Nachhaltigkeitsberichte gehören zum guten Ton. Aber Hand aufs Herz, welcher Verbraucher ließt einen Nachhaltigkeitsbericht? Es scheint, als würde die reine Existenz eines Nachhaltigkeitsberichtes schon belegen, dass das Unternehmen nachhaltig ist. Das ist als ob ein Mensch sagt: „Ich habe einen IQ Test gemacht, hier schau, ich bin ein guter Mensch.“

Die Zeit ist reif für sogenannte Unternehmenszertifizierungen. Das heißt, das gesamte Unternehmen wir von einer unabhängigen dritten Instanz auf seine Aktivitäten geprüft. Hier kommt die Nachhaltigkeitszertifizierung CSE ins Spiel. Es handelt sich hierbei um eine Zertifizierung für Nachhaltigkeit. Diese setzt Mindestanforderungen an die Aktivitäten des Unternehmens (soziale, ökologische und wirtschaftliche Aktivitäten). Die Mindestanforderungen sind ethische und ökologische Grundsätze, die machbar und eigentlich für jedes nachhaltige Unternehmen selbstverständlich sein sollten.

Wenn ein Unternehmen diese Anforderungen erfüllt, dann erhält es ein Prüfsiegel, das es auf Produkte anbringen kann. So kann der Verbraucher wirklich sehen, ob das Unternehmen höchsten Ansprüchen im Bezug auf Ethik und Nachhaltigkeit genügt. Bevor Millionen von Euros für Greenwashing ausgegeben werden, könnten sie doch in die Umsetzung echter Nachhaltigkeit fließen, oder nicht?

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Standardgeber für den CSE. Die Prüfung der Unternehmen erfolgt durch eine auditierte Zertifizierungsstelle (also ein dritte, unabhängige Stelle). Wenn CSE also auf dem Produkt steht, dann ist echte Nachhaltigkeit drin. Kein Greenwashing – garantiert durch das CSE-Siegel.

GfaW Portfolio

15/06/2018: PRESSEMELDUNG Aktualisierung der Standards aus dem Hause GfaW – Ethik und Unternehmenspraxis vereint

Bio-Qualitäten, GVO und weitere Kriterien wurden auf ein anspruchsvolleres Niveau gehoben.

 

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik (GfaW) ist Standardgeber für zwei ökologische Produktstandards und den Nachhaltigkeitsstandard für Unternehmen: CSE. Die Standards werden jährlich einer Revision unterzogen um mit den aktuellsten Anforderungen abgestimmt zu werden. Jeweils an einem Tag kommt dazu die jeweilige Arbeitsgruppe “ökologische Rohstoffe” und die Arbeitsgruppe “lebendige Nachhaltigkeit” zusammen.

 

Die Arbeitsgruppe “ökologische Rohstoffe” widmete sich der Aktualisierung des NCS (Natural-Cosmetics-Standard) und des NCP (Nature-Care-Product-Standard), beides ökologische Produktzertifizierungen aus dem Hause GfaW.

Eine grundlegend neue Anforderung beider Produktstandards ist die obligatorische Beschaffung zertifiziert ökologischer Qualität für die Naturstoffe Sonnenblumen, Oliven, Soja, Sheabutter, Kokos und Jojoba. Grund für diese Entscheidung ist, dass diese Stoffe i.d.R. in Bioqualität einfach verfügbar sind. Darüber hinaus soll die neue Anforderung gewährleisten, dass die Standards sich den Gegebenheiten des Marktes anpassen um möglichst hohen ökologischen Ansprüchen zu genügen.

Für NCP, den Standard für ökologische Alltagsgegenstände, wurde bestätigt, dass weiterhin alle Stoffe petrochemischen Ursprungs ausgeschlossen werden. Als Ausnahme wurde TAED in Bleichmitteln und Spülmaschinen-Tabs bis zu einem maximalen Anteil von 3,5% zugelassen. TAED wird als biologisch abbaubar eingestuft und ermöglicht zudem eine Wirksamkeit bei niedrigeren Temperaturen, weshalb die GfaW sich für diese Ausnahme zugunsten der Ökologie entschieden hat.

In Bezug auf GMO wurde erneut deutlich, dass der Gesetzgeber mehr Fokus auf die Nachweispflichten der Produzenten von chemischen Ausgangsstoffen legen sollte. Beide Produktstandards richten sich weiterhin an den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung aus. Dies gilt auch für Stoffe, die nicht unter die EG-Öko-Verordnung fallen, z.B. non-food Produkte oder nicht ökologisch zertifiziertes Ausgangsmaterial. Obwohl Standardgeber und Standardnutzer sich einheitlich und gegen GVO aussprechen, wurde leider wieder deutlich, dass GVO sich unter Umständen nicht vermeiden lässt, wenn Chemieproduzenten ihren GVO-Freiheitserklärungen nicht nachvollziehbar und verantwortungsvoll nachkommen. Hier bittet die GfaW alle Unternehmen, die sich eventuell an einer Arbeitsgruppe mit Fokus GVO beteiligen möchten um Kontaktaufnahme. Ziel ist es, klare Regelungen und Pflichten zu schaffen, damit GVO nachweislich und restlos aus Produkten wenn nicht ausgeschlossen, so doch zumindest kenntlich gemacht werden kann.

Die aktuellen Standards sind auf der Website der GfaW öffentlich einsehbar: https://gfaw.eu/download-bereich/.

 

Die Arbeitsgruppe „lebendige Nachhaltigkeit“ widmete sich der Aktualisierung des CSE-Standards.

Die Unternehmenszertifizierung für Nachhaltigkeit baut auf Produktzertifizierungen auf. Hier wurden die Standards der IFOAM-Familie als Produktstandards für Lebensmittel neu zugelassen. Des Weiteren wurde Rapunzel Hand-in-Hand als Nachweis für eine faire Beschaffung in den CSE-Standard aufgenommen. Auch die PEFC-Zertifizierung ist nun im CSE-Standard als Nachweis für umweltfreundliche Verpackung zugelassen.

Es wurde erneut ersichtlich, dass das Vorhaben CSE als anspruchsvollsten Nachhaltigkeitsstandard auszubauen, den Wünschen der Pionierunternehmen und Verbrauchers gerecht wird. Das Fundament, die ISO 14001:2015, auf dem das Qualitätssiegel CSE aufbaut, bleibt unangetastet. Die Methodik und Transparenz von CSE erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Unternehmen und Konsumenten. In Kürze werden neue Unternehmen ihre CSE-Zertifizierung abschließen. Weitere Informationen zu CSE auf https://gfaw.eu/cse/.

 

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Ansprechpartner für nachhaltige Unternehmen. Die Standardgeberin bietet seit mehr als 6 Jahren CSE als Prüfsiegel für Nachhaltigkeit an und trägt mit seinen ökologischen Produktzertifizierungen zur Ausweitung ökologischer Produktvielfalt bei. Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit in den Arbeitsgruppen haben, schreiben Sie eine E-Mail an info@gfaw.eu.