Unser Team und unsere Vision

Vision und Mission

Unsere Vision ist eine Welt, in der jedes Unternehmen sich als Teil des Ganzen versteht und seinen Erfolg anhand des Mehrwertes für den gesamten Planeten bewertet. Bis zu diesem Punkt ist unsere Mission, nachhaltig handelnde Unternehmen mit aufgeklärten und kritischen Verbrauchern zusammenzubringen und den Diskurs um ein neues Wirtschaftsparadigma voranzubringen.

Mit unserem Engagement verfolgen wir unsere Vision auf verschiedenen Ebenen. Dabei meistern wir den Spagat zwischen einem starken Nachhaltigkeitsverständnis und dem Mechanismus einer freien Marktwirtschaft.

Mit dem CSE-Standard bieten wir ein einmaliges, einheitliches Kriterium für unternehmerische Nachhaltigkeit. So möchten wir aufzeigen, dass es in der heutigen Zeit möglich ist, nachhaltig zu wirtschaften und dies überprüfbar und transparent zu machen. Wir helfen sowohl Unternehmen als auch Konsumenten nachhaltige Alternativen zu finden.

In verschiednen Arbeitsgruppen und Vernetzungstreffen diskutieren wir aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse und erheben Möglichkeiten weitere Nachhaltigspotentiale auszuschöpfen. Wir tragen dazu bei, den Transfer zwischen Theorie und Praxis messbar und nachvollziehbar zu gestalten. Durch unsere Produkt- und Unternehmenszertifizierungen engagieren wir uns gegen das Greenwashing und für Transparenz im Bereich der Gütesiegel. Engagiert beteiligen wir uns an den entsprechenden politischen Diskursen und bringen unser Know-how so auf verschiedenen Ebenen ein.

Gründerin und Geschäftsführerin

SOPHIE v. LILIENFELD-TOAL - Dipl. Ing. Agrawissenschaften

"Mein Herz schlägt für Menschen, die unkonventionelle, mutige, ja revolutionäre Wege gehen und dabei durch ihr Handeln einen Beitrag für ein enkeltaugliches Leben leisten."

 

Während meines Freiwilligen Sozialen Jahres in einer ländlichen Lebensgemeinschaft in Kanada entwickelte ich meine Liebe zur Landbewirtschaftung und entdeckte die wohltuende Wirkung der Arbeit in und mit der Natur. In der Überzeugung, dass der Mensch seinen Umgang mit den natürlichen Ressourcen neu lernen muss, habe ich die Ausbildung zur Landwirtin und im Anschluß daran das Studium der ökologischen Agrarwissenschaften absolviert. Dabei begleitete mich immer die Frage, wie die Schnittstellen Mensch – Natur – Wirtschaft gestaltet werden können. Auf diese Frage habe ich im Studium keine wirklichen Antworten gefunden. Inzwischen weiß ich, dass es sie dort nicht gab.

Die Tätigkeit bei einer Zertifizierungsstelle für Bio-Lebensmittel zeigte mir, dass die Bürokratisierung der ökologischen Bewegung eine sinnvolle Schlußfolgerung war, um die Position der wirklichen Bio-Landwirte am Markt zu sichern und damit auch diese Form der Landbewirtschaftung. Allerdings sind bei diesem Prozess viele Bereiche verloren gegangen, die sich nun in den Diskursen um Nachhaltigkeit wiederfinden.

Als die Möglichkeit an mich herangetragen wurde, einen Nachhaltigkeitsstandard ins Leben zu rufen, sah ich eine Chance, viele Aspekte der ursprünglichen Bewegung mit einer Sicherung am Markt zu vereinen – und darüber hinaus vielleicht Antworten auf meine Frage zu finden. Die Gründung der GfaW, die Entwicklung der CSE-Kriterien und der am ökologischen Markt fehlenden Produktzertifizierungen sind für mich ein konsequenter, eigenständiger Weg, die Schnittstelle Mensch – Natur – Wirtschaft zu gestalten.

Jedes Unternehmen, jede Institution und jeder Privat-Haushalt wird von Menschen geführt. Menschen, die täglich Entscheidungen treffen, die Konseqeunzen haben. Mein Herz schlägt für Menschen, die unkonventionelle, mutige, ja revolutionäre Wege gehen und dabei einen Beitrag für ein enkeltauglichen Leben leisten.

In der Geschäftsführung

PROF. DR. HERMANN v. LILIENFELD-TOAL - Mediziner

Meine berufliche Laufbahn ist die eines Mediziners. Wissenschaft, Krankenhaus-Alltag und medizinisch-technische Projekte haben bis zur Gründung der GfaW mein berufliches Leben bestimmt. Ich hatte viel in meinem Leben erreicht: Ich war Chefarzt in einem Krankenhaus, konnte als Ausbilder junger Ärzte mein Wissen weitergeben und mich als Unternehmer in der Medizintechnik und als Funktionär in der Selbsthilfe verwirklichen.
Und obwohl ich alles hatte, rumorte des öfteren eine Stimme in mir: Zu welchen Kosten entsteht der gesamte Wohlstand um mich herum? Wie können wir die negativen Aspekte unserer Konsumgesellschaft übersehen? Und die letztendliche Frage: Wie kann ich persönlich dazu beitragen etwas zu ändern?
Nachdem ich die meisten nebenberuflichen Aufgaben abgeschlossen hatte, blieb noch mehr als genug Kraft, mich für die GfaW zu engagieren. Ja, man kann etwas machen. Aber es erfordert Mut und Konsequenz sich mit diesen Fragen zu beschäftigen und mögliche Antworten zu Ende zu denken. Mit dem CSE-Standard setzen wir dort an, wo Konsumoptionen geschaffen werden: in den Unternehmen.
Durch meine Mitarbeit konnte ich bereits einige der Fragen für mich beantworten und praktische Beispiele von Nachhaltigkeit hautnah erleben. Ich bin sehr froh und stolz, mich in einem solch innovativen und ambitionierten Projekt bewegen zu dürfen.

"Es erfordert Mut und Konsequenz sich mit diesen Fragen zu beschäftigen und mögliche Antworten zu Ende zu denken."

Unternehmensberatung und Produktentwicklung

NIELS CHRISTIANSEN - Nachhaltigkeits- & Qualitätsmanagement (M.A.)

"Jeder von uns hat einen Hebel mit dem er einen positiven Beitrag leisten kann - Es erfordert Schneid diesen zu betätigen."

 

Bereits in Studienzeiten beschäftigte mich die Frage wie zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle aussehen könnten. Wie so häufig, fällt es schwer eine klare und eindeutige Antwort auf solche Fragen zu finden. Doch gleichzeitig ist klar, dass ein "business as usal" nicht dauerhaft funktioniert. Wir brauchen eine alternative Ordnung für Wirtschaft und Gesellschaft. Jedoch wird diese nicht von jetzt auf gleich entstehen. Doch wir können diesen Prozess unterstützen und vor allem beschleunigen.

Dafür brauchen wir Mut jedes Einzelnen und jeder einzelnen Organisation! Mut dafür andere Wege zu gehen, Dinge auszuprobieren, Entscheidungen zu treffen, die einen positiven Wandel nach sich ziehen - Sei es Zuhause in den eigenen vier Wänden oder in Organisationen und Unternehmen.

Sehe ich Produkte die das CSE-Label abbilden, sehe ich Unternehmen die den Mut aufbringen revolutionäre Wege zu beschreiten. Unternehmen, die sich konsequent mit ihrer Umwelt- und Sozialverträglichkeit auseinandersetzen und diese kontinuierlich verbessern.

In diesem Zusammenhang sehe ich das CSE-Label als ein hervorragendes Instrument, um den Mut von Unternehmen sichtbar zu machen und in die Öffentlichkeit zu tragen. Als Experte für systemisches Management unterstütze ich die GfaW (freiberuflich) dabei, mutige Unternehmen auf dem Weg zu einer CSE-Zertifizierung unter die Arme zu greifen.

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

PAULINA OERTER - Sustainability Economics and Management (M.A.)

Nach meinem Studium der European Business and Language Studies ging ich nach Indien, um für eine NGO (freie Hilfsorganisation) zu arbeiten. Schon im Bachelor plagten mich Zweifel über die Wirtschaftsdynamiken und Geschäftspraktiken in unserem Wirtschaftssystem.

In Indien wurde mir das Ausmaß unseres Wohlstands deutlich: Meine Organisation beschäftigte sich mit indigenen Stämmen, die aufgrund der Bergbauindustrie aus ihrem Lebensraum vertrieben wurden. Skrupellose Verschmutzung von Flüssen, menschliche Tragödien und Hungerlöhne waren an der Tagesordnung – moderne Sklaverei unter dem Deckmantel wirtschaftlichen Fortschritts.

Sogenannte Entwicklungspolitische Arbeit erschien mir aber auch nur als Symptombekämpfung und so bewarb ich mich auf einen Studienplatz für Sustainable Economics and Management – denn ich wollte mehr über die "Stellschrauben" Wirtschaft, Unternehmen, Konsum erfahren. Im Studium lernte ich verschiedene Aspekte und Zugänge zur Nachhaltigkeit kennen und spezialisierte mich auf Markerting und Eco-Entrepreneurship.

Unternehmen sind kraftvolle Zugpferde für einen zukunftsfähigen Planeten und ein faires Miteinander. Jedes Unternehmen hat eine eigene Persönlichkeit und ich freue mich, insbesondere durch das CSE-Label, die starken und revolutionären Charaktere zu unterstützen. Zudem ist es mein Anliegen das Bewusstsein der Konsumten zu nachhaltigen Themen zu schärfen und die Bekanntheit unserer Zertifizierungen zu erhöhen.

"Unternehmen sind kraftvolle Zugpferde für einen zukunftsfähigen Planeten und ein faires Miteinander."

 

Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit

MARTIN HENKEMEIER - Journalist

"Hier engagieren sich Idealisten selbstlos und konsequent für das aus meiner Sicht wichtigste Ziel unserer Zeit, für Nachhaltigkeit."

 

 

 

 

 

"Nein, als Mensch des politischen Aktivismus und der Nichtregierungsorganisationen gebe ich meine Energie nicht in ein konventionelles Unternehmen, sprich, in den Rachen des Kapitalismus." Mit dieser Ausgangshaltung habe ich die GfaW kennen gelernt – und mein Bild revidiert: Hier engagieren sich Idealisten selbstlos und konsequent für das aus meiner Sicht wichtigste Ziel unserer Zeit, für Nachhaltigkeit. Die Unternehmensform resultiert aus pragmatischen Erwägungen, ganz im Dienst der Sache. Das kleine, sympathische Team lebt was es predigt.
Fazit: Mit meiner Ausbildung als Redakteur, meinem hohen Anspruch an journalistische und gesellschaftliche Ethik bin ich in der Öffentlichkeitsarbeit der GfaW an einem wunderbaren Platz.