Arbeitsgruppe "Lebendige Nachhaltigkeit"

In den Pionier-Bereichen des CSE-Standards hat sich eine Arbeitsgruppe „Lebendige Nachhaltigkeit“ gebildet, die sich mit den Kriterien des Standards, Hintergründen ethischen Handelns und dem Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit auseinandersetzt.
Für die Branche der Naturkosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel und Naturwaren setzt sich die Gruppe aus den Pilotunternehmen, der Zertifizierungsstelle EcoControl, berufenen VertreterInnen aus diversen Fachbereichen und der GfaW zusammen. Entscheidungen über Änderungen im CSE-Standard werden erst nach einem Konsens innerhalb der Arbeitsgruppe durch den Standardgeber gefällt.
Eine zweite Arbeitsgruppe ist mittlerweile für Handels- und Dienstleistungsunternehmen entstanden. In ihr sind derzeit vertreten INCI-experts, sustaineration, Pronatec, RMP-Landschaftsarchitekten und Aproxima.

Wünschen Sie sich für Ihre Branche eine Arbeitsgruppe? Sprechen Sie uns an.

Arbeitsgruppe "ökologische Rohstoffe"

Lebensmittel und unverarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnissen können auf Grundlage der EU-Öko-Verordnung als „Bio“-Produkte ausgewiesen werden. Für Naturprodukte, die zwar land- oder forstwirtschaftlich erzeugt und verarbeitet, jedoch keine Lebensmittel sind, existierten keine gesetzliche Regelung über „Bio“-Qualität.

Dem Verständnis und den Erwartungen von Verbrauchern entsprechend, sollen Naturprodukte allerdings zu Recht so weit wie möglich in natürlichen Prozessen entstanden sein. Dies zu gewährleisten hat sich die Arbeitsgruppe „ökologische Rohstoffe“ zum Ziel gesetzt. Die Expertenrunde, derzeit bestehend aus der GfaW, EcoControl,  INCI-experts und den Labelnutzern entwickelt im gegenseitigen Wissens- und Ideentransfer nachhaltige ökologische Anforderungen an Rohstoffe für Natur- bzw. „Bio“-Produkte.

Eine erste wichtige Ausrichtung besteht im Ersatz petrochemischer Ausgangsmaterialien durch pflanzliche, manchmal auch tierische oder von Pilzen stammende Stoffe. Besonders bei der Herstellung von Naturkosmetik, ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Haushaltsartikeln wird hier erhebliche Pionierarbeit geleistet, um die Funktionalität der Produkte aufrecht zu erhalten. Wenn die Rohstoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs schließlich noch aus ökologischer Landwirtschaft stammen, entsteht ein wirkliches „Bio“-Non-Food-Produkt.

Sollten Sie an einer Beteiligung in der Arbeitsgruppe „ökologische Rohstoffe“ interessiert sein, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung.

Mitgliedschaften

Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik
Unternehmensgrün

Der Verband vereint bundesweit ökologisch orientierte Unternehmen.

Gemeinwohl-Ökonomie

Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie ist, Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit sowie demokratische Mitbestimmung und Transparenz zur Grundlage wirtschaftlichen Handels zu machen.

Perspective Daily

Hier wirken Wissenschaftler und Journalisten für eine fundierte, lösungsorientierte Berichterstattung zu maßgeblichen Themen der Zeit.

Unsere Kooperationen

sustaineration

Sustaineration ergänzt unsere Beratung nachhaltig wirtschaftender Unternehmen, insbesondere bei der Einführung der ISO 14001.

inci-experts

Fachwissen in Sachen Chemie vom Labor bis ins Regal bieten INCI-Experts.

EcoControl

Zertifizierungsstelle mit Schwerpunkt im ökologischen Non-Food-Bereich.

ClimatePartner

ClimatePartner kooperiert mit uns beim Nachhaltigkeitssiegel CSE. Zertifizierte Unternehmen erhalten attraktive Konditionen auf CO2-Berechnung und -Ausgleich.
Wir runden damit unser Angebot des Messens, Bewertens und Kommunizierens von Nachhaltigkeitsleistungen kundenfreundlich ab.